
14.04.2010 - In eigener Sache
Zur Saison 2010 wurde für interessierte Teilnehmer der Blackflag-Initiative die Aufnahme in einen Emailverteiler ermöglicht, ein Internet-Forum zum Informationsaustausch eingerichtet und bedarfsweise länderspezifische Sonderseiten angeboten.
Zur Kieler Woche 2010 wurden eine Zwischenbilanz zur Initiative und organisatorische Hilfestellungen angeboten. Der Rücklauf ist seitdem jedoch sehr spärlich gewesen. Da die Pflege dieser EDV-mäßigen Unterstützungsangebote arbeitsintensiv ist und auch - bisher vom Webseitenbetreuer gespendete - Kosten verursacht, wird hier bis auf weiteres die Webseitige Komponente der Initiative zunächst auf STAND BY zurückgesetzt!
Dies bedeutet nicht, dass die Problematik, auf die Blackflag aufmerksam machen möchte gelöst wäre. Es bedeutet ebenfalls nicht, dass nicht von verschiedener Seite weiterhin intensiv an Lösungsmöglichkeiten gearbeitet wird.
Dies hat unter anderem dazu geführt, dass sich die Europäische Kommission mit dem Thema auseinandersetzt. Als mögliche Perspektiven wurden von dort aus die Schaffung einer EU-Richtlinie für Segelschiffe und ergänzend eine spezifische Berücksichtung von Traditionsschiffen in der vorhandenen EU-Fahrgastschiffsrichtlinie in Aussicht gestellt.
Für eine Umsetzung, welche den betroffenen Schiffen hilft, hängt hier natürlich sehr viel von der Positionierung und den Eingaben der einzelnen Mitgliedsstaaten ab.
26.08.2010 - Resümee und Zukunft
Ein Jahr ist vergangen seit dem Beginn unserer internationalen Betreiberinitiative, und es ist Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen: Oberstes Ziel von BLACKFLAG ist es gewesen, Öffentlichkeit und Politik auf die vorhandenen Defizite bei den gesetzlichen Grundlagen der Traditionsschifffahrt hinzuweisen und zu lösungsorientiertem Handeln zu motivieren. Eine breite Öffentlichkeit ist erreicht worden!
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22.06.2010 - Kieler Woche, Forum eröffnet.
Die Blackflag-Aktion zur Kieler Woche 2010 ist gestartet.
Für alle Interessierten und Betroffenen haben wir ein Forum eröffnet, wir bitten um rege Beteiligung und Registrierung.
Dies soll einen noch schnelleren Austausch untereinander ermöglichen.
22.01.2010 - In eigener Sache.
Wir haben die Webseite nun komplett auf ein CMS-System umgestellt. Wir hoffen euch dadurch noch schneller informieren zu können.
Geplant ist für 2010 außerdem ein Forum für den Informationsaustausch, z.B. bei spontan geplanten Aktionen und eine Mailingliste von allen an der Blackflag Initiative Beteiligten.
Bei Fragen oder Anregungen bitten wir um Nachricht an: info@blackflag.eu
28.11.2009 - Mitgliederversammlung der GSHW gibt öffentliche Erklärung ab
Die Mitgliederversammlung der GSHW setzt eine öffentliche Erklärung ab, da der Bestand der Flotte aus formaljuristischen Gründen heraus ernsthaft in Frage gestellt ist:
Erklärung lesen
23.11.2009 - Kommentar von Erik Kroman, Direktor des Schifffahrtsmuseums in Marstal zur Antwort aus den dänischen Ministerien.
Unter dem Namen BLACKFLAG versammelten sich am Donnerstag den 16. September 2009 mehr als 25 große, ausländische Segler im Hafen zu Marstal um gegen die Regeln der dänischen Seefahrtsbehörden zu protestieren. Der Bürgermeister der Gemeinde schrieb einen Brief an die zuständige Dänische Seefahrtsbehörde.
Zusammenfassung des Schriftverkehrs als PDF
08.10.2009 - Tall Ships Friends unterstützt BLACKFLAG
Tall Ships Friends bekundet in einem engagierten Brief seine Solidarität und Unterstützung der BLACKFLAG-Initiative. Link: Brief von Norbert Thome, des Vorsitzenden von Tall Ships Friends an die GSHW.
Brief lesen (PDF)
18.09.2009 - Traditionsschiffe in Marstal / Dänemark

Traditionsschiffe demonstrieren gegen Einschränkung der Fahrtgebiete Zum Gesang von zwölf Shanty-Chören überreichten gestern die Eigner von 26 Traditionsschiffen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden dem Bürgermeister von Marstal auf der Insel Ærø eine Petition, in der nur eine Bitte stand: "Wir möchten weiterhin euren schönen dänischen Hafen und all die anderen Städte der Ostsee anlaufen dürfen!" Eine Bitte, die jedenfalls beim Gemeindevertreter, dem Hafenmeister und dem versammelten Publikum volle Zustimmung fand.
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Zwei Videos gibt es hier:
Webchannel.dk
TV2 (Dänemark)
17.09.2009 - EMH schreibt an Schiffahrtsbehörden
EMH(www.european-maritime-heritage.org) steht hinter der Initiative BLACKFLAG und unterstützt die internationale Petition von Traditionsschiffern, die am 17.9.09 in Marstal/DK übergeben wurde, durch einen Brief an die zuständigen Schifffahrtsbehörden.
"EMH-Letter" als PDF
16.09.2009 - Traditionsschiffe treffen sich spontan in Marstal / Dänemark
Dutzende von dänischen, niederländischen und deutschen Traditionsschiffen halten Kurs auf Marstal in der Dänischen Südsee. Dieses spontan initiierte Zusammentreffen soll einmal mehr die Aufmerksamkeit auf die aktuellen Probleme für die Traditionelle Schifffahrt in dänischen und deutschen Gewässern lenken. Die Schiffe treffen am Mittwoch, den 16. September in Marstal ein.
Donnerstag vormittags um 10:45 wird dem Marstaler Bürgermeister eine Petition zur Problematik überreicht welche dringenden Handlungsbedarf anmahnt, damit Traditionsschiffe in Zukunft dänische Gewässer wieder zu angemessenen Bedingungen befahren können. Eine weitere Botschaft liegt in der auch hier vorhandenen Präsenz der BLACKFLAG Aktion und deren Fortführung zur selben Problematik. Auch soll ein Zeichen des Dankes gesetzt werden an alle Hafenmeister und anderen Personen in Dänemark, welche sich für die Flotte der Traditionsschiffe in den letzten Jahren eingesetzt haben. EMH (www.european-maritime-heritage.org ) plant gleichzeitig, einen schriftlichen Aufruf an die Schifffahrtsbehörden zu richten, ihren immer restriktiveren Kurs in Bezug auf Traditionsschiffe zu ändern. Des weiteren wird es Shanty-Chor Aufführungen geben, Presse und Fernsehen haben ihr Interesse an dem Ereignis bekundet. Am Mittwoch, den 16. September wird das niederländische Segelschiff "Catherina" gegen 15:00 Uhr von Kiel Holtenau nach Marstal ablegen.
Es sind noch Plätze für spontan an dem Ereignis Interessierte Personen vorhanden. Am Donnerstag gegen Mittag segelt die "Catherina" wieder zurück nach Kiel. Weitere Informationen: Pieter Boot, tel.0031622701043."
08.09.2009 - Unterschriftenlisten werden überreicht.
Dr. Wolfgang Wodarg, Mitglied des deutschen Bundestages, übergibt die seit der Kieler Woche gesammelten Unterschriftenlisten der BLACKFLAG-Petition an Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
Er bittet den Verkehrsminister hierbei im Sinne der von der BLACKFAG-Initiative aufgezeigten Problematik für die Traditionsschifffahrt tätig zu werden.
09.08.2009 - BLACKFLAG auf der Hanse Sail Rostock

Ähnlich wie zur Kieler Woche führten auch auf der Hanse Sail Rostock viele Schiffe die BLACKFLAG als Signal für die ernsthafte Bedrohung der Traditionsschifffahrt durch legislative Unstimmigkeiten.
Das Aktionsteam vor Ort erhielt dabei sehr engagierte Unterstützung durch die Mitarbeiter des "Hanse Sail Büro". So ergab sich z.B. die Möglichkeit während der "Captains Reception" am Donnerstagabend über die Hintergründe und Ziele der Initiative zu informieren. Über den sogenannten "Streckenfunk", die Lautsprecherkette entlang der Hafenmeile, wurden die Passanten über den Anlass für die schwarzen Flaggen aufgeklärt.
Während der 4 Tage der Hanse Sail schlossen sich immer noch weitere Schiffe der Aktion an. Dabei war neues Interesse auch von Fahrzeugen aus Ländern wie Schweden bis hin zu Russland zu verzeichnen.
GSHW-Vorsitzender Christopher Papperitz fand in etlichen Gesprächen großes Verständnis für die friedliche Protestaktion. So zum Beispiel bei Oberbürgermeister Roland Methling, Herrn Lakomi, dem Chef der Rostocker Wasserschutzpolizei und Frau Michaela Selling, Direktorin der Städtischen Museen. Auch mit Carsten Soendergaard, dem Botschafter Dänemarks, ergab sich ein kurzes Gespräch mit Bezugnahme auf den bereits im Juli an ihn übermittelten Appell der GSHW an die dänische Regierung. Herr Soendergaard versicherte, seine Regierung sei informiert und befasse sich mit der Thematik.
Während und nach der Hanse Sail wurde in Bulletins, der Ostseezeitung und sogar dem regionalen Fernsehen über die Flaggen und die dahinterstehende Problematik berichtet. Es bleibt zu hoffen, dass eine verstärkte Aufmerksamkeit für die ernsthafte Bedrohung der Schiffe aus Nah und Fern, welche normalerweise hinter dem Glanz der Veranstaltungskulissen verborgen bleibt, die Gesetzgeber motiviert, sich für positive Lösungen einzusetzen!
07.07.2009 - EC befasst sich mit Traditionsschiffen
Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, weist in einem Antwortschreiben auf Nachfragen von Bundestagsabgeordneten, darauf hin, dass neben der Bemühung Deutschlands um die Lösung der Problematik des grenzüberschreitenden Verkehrs von Traditionsschiffen auch auf EU-Ebene die Thematik auf die Tagesordnung gekommen ist. Der "Ausschuss über die Sicherheit im Seeverkehr" (COSS) wird sich im Rahmen seiner nächsten Sitzung des Themas annehmen. Dessen Ergebnisse sollen zunächst abgewartet werden, teilt Frau Roth mit.
06.07.2009 - GSHW richtet Appell an dänische und deutsche Regierung
Wolfgang Börnsen, Mitglied des deutschen Bundestages, übergibt Carsten Soendergaard, dem Botschafter Dänemarks in der Bundesrepuplik Deutschland, einen Appell der GSHW zur Lösung der Problematik für Traditionsschiffe in der internationalen Fahrt. Der Appell richtet sich an das Folketinget Dänemark und die Bundesregierung in Deutschland. Herr Börnsen, der sich nicht zum ersten Mal für die Belange von Traditionsschiffen in der Grenzregion zu Dänemark eingesetzt, hat sich der Übermittlung an die Adressaten angenommen und parallel Verkehrsminister Tiefensee in einem Schreiben über die Problematik der internationalen Fahrteinschränkungen informiert.
03.07.2009 - 1000 Unterschriften für neue Verhandlungen

Beachtliche internationale Unterstützung fand die Aktion BLACKFLAG während der Kieler Woche. Um auf die zunehmende Uneinigkeit der europäischen Staaten bei der gegenseitigen Anerkennung der nationalen Vorschriften aufmerksam zu machen, hatten mehr als 90 Segler und Dampfer aus Deutschland, Schweden, Finnland, Dänemark und den Niederlanden die schwarze Flagge mit dem weißen Fragezeichen gesetzt.
Spontan erklärten sich bis Sonntag Abend über 1000 Mitsegler durch ihre Unterschrift mit der Forderung der Eigner und der GSHW solidarisch: "Traditionsschiffe brauchen eine sichere Rechtsgrundlage, damit auch weiterhin die Fahrt über nationale Grenzen hinaus möglich ist." Die bisher gesammelten Unterschriftenlisten werden nun an die verantwortlichen Politiker weiter gegeben.
Zu den prominenten Befürwortern des Appells gehören auch der Präsident des schleswig- holsteinischen Landtags, Martin Kayenburg, und der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg aus Flensburg. Beide waren schon mehrmals auf Traditionsschiffen, um sich über deren Probleme vor Ort zu informieren. Kayenburg, der die Schirmherrschaft für die umfangreiche Restaurierung des 80-jährigen Kieler Dreimastschoners "Thor Heyerdahl" übernommen hatte, sagte seine Unterstützung auch bei der Aktion "BLACKFLAG" zu. Und Wodarg schrieb in einer Presseerklärung: "Es ist nicht hinnehmbar, dass Nachbarn auf beiden Seiten enger Förden und Belte in Bezug auf ihre gemeinsame maritime Tradition nicht fürsorglicher zusammenwirken."
Fotos der Aktion (ext. Link!)
03.07.2009 - Große Beteiligung an Blackflag-Aktion
Über 90 Traditionssegler beteiligten sich an der BLACKFLAG Aktion auf der Kieler Woche. Von Skippern und Betreibern wurde angeregt die BLACKFLAG zur Hanse-Sail erneut zu setzen. Wir planen daher die Aktion auf der Hanse-Sail fortzusetzen und weiter auszubauen. Wir sind allerdings auf die Hilfe aller Betreiber dringend angewiesen!
jetzt Spenden!
23.06.2009 - Das Blackflag Team hat alle Hände voll zu tun
Es werden immer mehr!
Unser Flaggenverteilungsteam hat alle Hände voll zu tun! Die ersten Artikel in der Presse sind erschienen, wir rufen alle Teilnehmer weiterhin zum Sammeln von Unterschriften auf! Die Formulare gibt es unter PDF & Presse!

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20.06.2009 - Zeigen Sie Flagge zur Kieler Woche 2009

Viele der Betreiber und Vereine haben keine Rechtssicherheit beim Betrieb der Schiffe da eine europaweite Regelung der einzuhaltenden Vorschriften nicht existiert bzw. von manchen Ländern nicht anerkannt werden. So kann eine Fahrt nach Dänemark sehr schnell zum (rechtlichen) Abenteuer werden. Sailtraining für Jugendliche sowie der kulturelle Austausch wird dadurch zunehmend erschwert. Die Segler werden nach und nach den Veranstaltungen wie z.B. der Kieler Woche fernbleiben. Es ist 5 vor 12. Daher bitten wir alle Vereine, Betreiber, Eigner und Betroffene zeigen Sie Flagge zur Kieler Woche 2009!
Die Flaggen